In der schnelllebigen Zeit, in der es viel Stress und Hektik, viel Lautstärke und Berieselung von allen Seiten gibt, ist es (gerade für mich als hochsensibel wahrnehmende Person) sehr wichtig regelmäßig Orte aufzusuchen
, die Kraft geben, solche die Seele und Herz berühren, die meditativ sind, wenn ich ganz alleine (für mich) dort sein kann.
Für euch habe ich heute meine ganz persönlichen Kraftorte gesammelt...
Zunächst Kraftorte in der Natur:
Winterlandschaft. Die Ruhe hat einen Namen: Schnee, der sich über Feld und Bäume legt.
Beim ersten Schneefall gehe ich sofort raus. Es ist zauberhaft! (Foto: Stadtwald Krefeld)
Die Ruhe im Wald gibt mir viel Kraft. Dort riecht es so gut und auf so manchen Nadel-Waldböden geht man wie auf einem Teppich. (Foto: der Wald in Rech, Eifel)
Ich liebe Felder und Äcker. Da kann ich so weit schauen, habe das Gefühl durchatmen zu können. Das gefällt mir :-) (Foto: Acker in Neuss-Holzheim, nahe Raketenstation)
Im Osten geht die Sonne auf
im Süden nimmt sie ihren Lauf
im Westen wird sie untergehen
im Norden ist sie nie zu sehen
In unserer Wohnung liegt der Essbereich im Westen und
manchmal habe ich dort so einen tollen Sonnenuntergang wie auf dem Foto!
Ich wandere sehr viel. Das ist gesund. Und trotz körperlicher Erschöpfung
am Ende einer Wanderung tankt meine Seele in der Natur auf.
(Fotos: Weinberge in Rech, Eifel)
Ich gehe gerne in Museen und Parks. Dabei erfreue ich mich an Natur, Kunst und Architektur gleichermaßen. (Fotos: Museumsinsel Hombroich)
Am Wasser kann ich gut regenerieren und meine Gedanken fließen lassen, wenn ich den Fluss ein wenig begleite - oder begleitet er mich?
(Foto oben: Der Rhein in Düsseldorf. Foto unten: Die Erft im Rhein-Kreis Neuss)
Mitten im Garten oder am Gartenteich ist für mich ein guter Ort der
Erholung und Ruhe. Am liebsten mit einem guten Buch :-)
(Foto oben: Teich im Garten des Ferienhauses Ahr-Ruhe, Foto unten: Garten bei mir in Neuss)
Ich habe das Glück, in einem mediterranen Gutshof zu wohnen.
Täglich
erfreue ich mich daran und gehe mit einem Lächeln durch den schönen
Innenhof.
Dann gibt es noch Kraftorte in Räumen:
Am liebsten halte ich mich in einer Buchhandlung auf. Dort kann ich 2-3 Stunden verweilen,
Bücher anlesen, Kaffee trinken und entspannen. Das versuche ich 1x wöchentlich zu machen.
(Foto: die Buchhandlung in einer Kirche in Maastricht, NL - hier ist eine ganz besondere Atmosphäre! Wegen der Sprache konnte ich hier nur Bilderbücher gucken ;-))
Auf der Tanzfläche bei guter Musik. Herrlich abzappeln und nur die Musik durch den Körper ausdrücken. Das ist Flow für mich... (und mache ich viel zu selten)
Die Küche zählt für mich auch als Kraftort. Das Gemüseschnibbeln und "am Herd stehen" ist für mich meditativ. Darüber freut sich ganz besonders mein Mann und unsere Mägen.
(Foto: in meiner Küche)
Ich male sehr gerne. In Kursen oder für mich alleine. Wenn ich in die Farben eintauche bin ich gedanklich nur im Rot, Blau oder welche Farbe ich gerade male. Das lässt mein sonst so viel Gedanken produzierendes Gehirn richtig zur Ruhe kommen! (Foto: Mal-Atelier in Krefeld)
Der letzte und der erste Kraftort am Tag: Das Bett
Morgens ist mein Bett ein Ort des langsamen Wachwerdens. Ich springe
nicht sofort aus dem Bett, sondern schreibe Morgenseiten und trinke Kaffee. Und nachts dient der Ort natürlich der
längsten Regeneration. (Foto: mein Schlafzimmer)
Welche Orte geben euch Kraft?
Und ich hoffe doch sehr, dass ihr diese Orte täglich oft genug aufsucht!
Bin gespannt auf eure Antworten!